Auroria Bernensis

amicitia, auxilium, dialogus et honestas

Kontakt
E-Mail: vorstand@auroria.ch
Post: Auroria Bernensis
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3001 Bern

Geschichte

Am ersten März des Jahres 2005 wurde nach längerer Vorbereitungszeit die hochwohllöbliche Auroria Bernensis als erste reine Frauenverbindung der Universität Bern ins Leben gerufen. Ziel ist es, Freundschaften zu Pflegen sowie Networking und Mentoring zur Frauenförderung im Berufsleben zu betreiben (1). Die Gründung gelang nicht zuletzt dank der Unterstützung einiger werter Kollegen aus der Zofingia allen voran dem werten Herrn Goldrauch.

Nachdem unsere Gründungsfrauen durch die Zofingia die diversen Vorzüge einer Studentenverbindung kennen gelernt hatten, beschlossen sie die Gründung einer eigenen Studentinnenverbindung. Dabei stand das Bestreben im Mittelpunkt, „den Frauen ein Beziehungsnetz zu verschaffen, von dem jedes Mitglied sowohl in persönlicher als auch in beruflicher Hinsicht profitieren sollte“ (2). Der Gründungsfeier am ersten März 2005 gingen lange und harte Vorbereitungen seitens der hochwohllöblichen Damen Annan, Rantanplan, Schoppe und Ossi voraus.Auroria, die Morgenröte, wurde bei einem morgendlichen Apéro an einem Tag mit leider unsichtbarem Sonnenaufgang im ExWi auf ihren Namen getauft.

Bereits ein Jahr später zählte die Auroria zehn Mitglieder, im Verlauf des Jahres 2007 kamen sechs weitere dazu (3). Ihr erstes Stammlokal fand die Auroria im Ali Baba in der Rathausgasse. Nach einem zeitweiligen Aufenthalt im Unteren Juker und in Pesches Beizli wurde schliesslich das Arlequin zum Stammlokal unserer Verbindung.
Der Wahlspruch der Auroria ist amicitia, auxilium, dialogus und honestas (zu Deutsch: Freundschaft, Beistand, Dialog und Ehrlichkeit). Die Farben rot, rosa und weiss stehen für Tatkraft, Aufbruch und Transparenz. Bereits drei Jahre nach der Gründung prägen vielfältige und schöne Traditionen den Alltag der Auroria. Trotzdem bleibt unsere Verbindung weiterhin in Bewegung und entwickelt sich weiter. Seit Mai des Jahres 2008 tragen die Mitglieder der Auroria ihre Farben auch in Form einer Mütze. Die Couleurs wurden von den ehrenwerten Herren Tromp, Ferrari-Visca und Ami gespendet.
Zum ersten Mal findet die Verbindung ein Jahr nach ihrer Gründung, im März 2006, Erwähnung in der Presse. Eine Bund-Reporterin kommt in ihrem Beitrag zum Schluss, eine Frauenverbindung zu gründen sei, in Anbetracht der Unterstützung mancher Altherren für ihre Verbindungen, „ein weiterer kleiner Schritt hin zur Gleichberechtigung im Berufsleben“ (4). Diesen Punkt spricht auch die damalige Präsidentin Orléans an, wenn sie im Interview mit der Annabelle im (Sommer) 2008 betont, die Auroria solle ein Netzwerk sein, „das die Uni-Zeit überdauert, um künftige Mitglieder beim Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen“ (5).
Doch was bewog unsere Gründungsfrauen zum Schritt, ein Projekt wie die Schaffung der Auroria in Angriff zu nehmen? Rantanplan: „Ich wollte schon immer einer Verbindung beitreten. In Bern gab es bis anhin nur eine christliche gemischte Verbindung. Eine Neugründung war für mich somit ein Ding der Notwendigkeit“ (6). Schoppe: „Mir liegt in erster Linie das Vorwärtskommen der Frauen im beruflichen Bereich am Herzen. Durch eine Frauenverbindung werden durch Networking Chancen geschaffen, die bisher den Männern vorbehalten waren“ (7). Annan: „Mit der Auroria möchten wir eine Lücke in der bernischen Hochschullandschaft füllen. Es gibt zwar eine grosse Auswahl an Männerverbindungen, aber keine einzige reine Frauenverbindung. Ich bin überzeugt, dass danach ein Bedürfnis besteht und dass ein solcher Frauenverbund heute wichtiger ist denn je“ (8). Ossi: „Anlass zur Gründung einer Frauenverbindung waren insbesondere die Freundschaft sowie den Erfahrungs- und Gedankenaustausch unter Frauen zu fördern“ (9).

Am 3. Dezember 2016 wurde der Auroria vom CC-Präsidenten die erste eigene Fahne aus Berner Damast übergeben. Dies wurde durch die grosszügigen Spenden von Verbindungen (v.a. aus dem CC), Einzelpersonen, der Altdamenschaft und auch der Aktivitas der Auroria Bernensis ermöglicht.

Quellen

(1) Statuten der Auroria Bernensis. Art. 1. S. 1.
(2) Aussage von Annan in der Zeitschrift der Zofingia
(3) Der Bund. 18. März 2006. S. 28.
(4) Der Bund. 18. März 2006. S. 28.
(5) Annabelle. 2008.
(6) Aussage von Rantanplan in der Zeitschrift der Zofingia
(7) Aussage von Schoppe in der Zeitschrift der Zofingia
(8) Aussage von Annan in der Zeitschrift der Zofingia
(9) Aussage von Ossi in der Zeitschrift der Zofingia